Sehnsucht nach Landschaft

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Steffys erste eigene Fullsim – eine ausführliche Nachmachanleitung

Moin, hier und heute möchte ich Euch mal erzählen, wie man zu einer eigenen Full-Sim kommt, bzw. Mut machen, es einfach mal auszuprobieren! 🙂
Es macht Sinn für Alle, die gerne viele eigene Sachen bauen und dafür nie genug Prims haben können. Aber der Reihe nach: Die Fullsim liegt natürlich – leider – nicht in SL, da ist es ja unbezahlbar, sondern in Metropolis, einem Opengrid.

Grundgedanken

Als ich noch auf NK-Stadt war, mit einer angemieteten ca. 1/4-Homestead-Sim-Parzelle (und ich war auch woanders schon mit diversen Parzellen), da stellte sich, wie überall,
schnell heraus, dass nicht nur die landschaftlichen oder architektonischen Interessen der Sim-Owner oder Nachbarparzellen-Inhaber mit meinen eigenen Gestaltungsinteressen kollidieren können, sondern dass schlicht der Platz nicht reicht, um z.B. mal die Lüneburger Heide oder die Alpen in vollem Umfang massstabsgerecht nachzubauen. 😉

Zudem kann man auf einer Themen-Gemeinschaftssim ja nichts bauen und basteln, was dann tagelang so unfertig untexturiert hölzern rumliegt, das stört ja nun wirklich – und ausserdem reichen die Prims in SL bekanntlich NIE!! Man braucht in SL immer noch eine anonyme, abgelegene eigene „Werkstatt“ mit mindestens 1000 Prims, wo man sich richtig austoben und rummüllen kann.

Allein die Stahlbrücke mit einem Bogen hatte letztlich über 1000 Prims (abgemesht dann nur noch 6 Impact), aber die 1000 will und muss ich ja erstmal bauen können! Und wenn man dann, z.B. um was am Objekt auszuprobieren, mal einen ganzen Bauabschnitt verdoppeln will, dann hat man gleich wieder hunderte Prims mehr. Die Alternative dazu wäre halt nur komplett offworld in Blender zu bauen oder eben eine eigene, möglichst kostenlose Fullsim zu haben.

Desweiteren kann man mit einer und erst recht mit mehreren Fullsims landschaftlich ’ne Menge ausprobieren, kann z.B. grosse Objekte fürs Fotografien für SL-Marketplace
aufbauen und inszenieren, kann lange Flussläufe, Strand und hohe Berge oder ’ne ganze Wasserplatte machen, wo man z.B. Schiffe testen und fotografieren kann, wenn man welche baut.

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Und je mehr man selber baut, desto mehr kann man sich ja auch die eigene Landschaft damit gestalten. (In Metropolis gibt es keinen Marktplatz, nur rudimentäre Freebies und die Standard-Rezzpflanzen, daher muss man da wirklich alles selber machen).

Aber im Prinzip wäre es doch auch ’ne wirtschaftliche Möglichkeit, alle vier Wochen
100-250 Euro (wenn man sie denn hätte/hat) für Leute in der näheren SL- oder RL-Umgebung zu bezahlen, die einem dann viele tolle Dinge für die eigene, z.B. 27 Simplatten grosse Opengrid-Landschaft im „Halbtagsjob“ bauen, und das Geld bleibt im Wirtschaftskreislauf der Nachbarschaft, als dass man jeden Monat 100-250 Euro nach USA überweist (Tendenz steigender Dollarkurs). Und in SL bekommt man dafür nur 1x 256 x 256 m Platte – und die Objekte dafür hat man da auch noch nicht mal bei. Oder??

Sim-Installation

Wie geht das nun? Also: Nachdem ich seit Kurzem die im Router einstellbare Möglichkeit
einer statischen (immer gleichbleibenden IP-Nummer) von der Telekom bekam, wegen eines gezwungenen Wechsels der Technik des Telefon-DSL-Anschlusses, erinnerte ich mich, dass im Metropolis-Grid eine relativ einfache Sim-Installation auf eigenem Heimrechner – eben bei statischer IP – möglich sei und dort gut beschrieben war, wie man’s machen muss.

Meine Anschluss-IP-Nummer war vorher immer genau 24 Std. gleich, jetzt wechselt sie nur, wenn ich den Router neu starte, der aber durchweg immer an ist, weil da auch das
Telefon dranhängt. Die Möglichkeit, Wechsel-IP einzustellen, lässt sich aber auch im Router wahlweise an- oder eben abwählen. Eine dauerhaft statische IP ist aber letztlich gar nicht so wichtig, wie ich erst dachte, denn wenn sie wechselt, muss man lediglich die neue Nummer in die Kommunikationswege eintragen. Das ist alles – und schon läufts wieder. Beim IP-Wechsel fliegt man auch so schon als Ava aus SL raus, weil eben die Verbindung unterbrochen wurde. Neu starten mit der neuen Nummer ist alles, was man dann tun muss.

Auf der Metropolis-Webseite ist alles sehr gut und nachvollziehbar beschrieben, wie es
geht, wenn auch die Headline „Eigene Sim in 15 min“ arg untertrieben ist, denn nach 15 min hat man ja gerade mal den Text dazu gelesen. Bei mir hat es zwei volle Nächte gedauert, bis es lief, aber die Freude über den Erfolg und die sich nun auftuenden Möglichkeiten bezüglich PpP (Platz plus Prims) war es wert!

Und wenn mir eine Sim nicht reicht, schalte ich mir einfach noch eine oder noch 43
weitere dazu. 😉 Ich habe mir jetzt 4 im Quadrat gemacht mit insgesamt nicht weniger
als 180.000 Prims. Wobei man bei einer sehr hohen Anzahl Sims dann wohl doch erstmal mit den Grid-Leuten reden sollte, was man vorhat, aber erste eigene Sims kann man ganz allein freischalten. Ohne zu kommunizieren, ohne auf irgendetwas warten zu müssen. Man braucht nicht um Rechte zu betteln, auf keine Gruppe zu warten, niemandem Immen, nix. Einfach „Platte machen“ und loslegen mit dem Bagger! Einen Ava-Account braucht’s natürlich vorher schon – sollte logisch sein. Ich bin in Metro ebenfalls Steffy Lavender.
Vor allem braucht man nichts zu bezahlen – wenn auch auf Dauer eine Spende an die Gridbetreiber sicher ganz sinnvoll ist und nett wäre (es wird in Metro um Spenden gebeten), denn die haben ja auch Kosten da, um allein den Ava-Account mit dem Inventar zu hosten und die Sim/s technisch ins Grid zu integrieren.

Wie schon gesagt, ist alles ganz gut und nachvollziehbar beschrieben in der Metro-Site (die Einzelschritte lasse ich hier weg). Man installiert also die Software und dann läuft die Sim auf dem eigenen Rechner und ist immer dann begehbar, wenn der eigene Rechner an ist und das Sim-Prog halt auch gestartet ist. Sollte man irgendwann grössere Projekte haben/machen wollen, die 24/7 ON sein sollen und wo auch mehr Avas raufkönnen,
als nur das, was der eigene Rechner und DSL hergeben (sind vllt so 3-5 Avas, aber habs
noch nicht probiert), plus extra Datenbanken und all sowas, empfiehlt sich natürlich ein
eigener Server, den man schon ab 10-50 Euro / Monat leistungsstark anmieten kann.

Dann könnte man perspektivisch sogar ein eigenes Grid hosten und die Sims ggf. zur
Megaregion „verschweissen“, ohne diese nervig-ruckligen Simgrenzen. Bei Fahrzeugen muss man in Metro auch noch aus und wieder einsteigen, das geht wohl bisher generell nicht über Simgrenzen = blöd -> Nachtrag: Habe gerade erfahren, dass das doch geht, man braucht gar nicht erst ein Hypergrid dafür, sondern kann sich gleich eine sog. „var“-Region anlegen, die die Abmessungen vieler Einzelsims hat, also keine „Grenzübergänge“ mehr hat. Das muss ich unbedingt demnächst probieren! Naja, schon klar, es geht eigentlich immer viel mehr zu machen im Leben, als man so auf die Schnelle denkt, dauert halt nur etwas mehr als einen Nachmittag, das alles rauszufinden, zu erforschen, zu lernen und in Erfahrung zu bringen… 😉

Am Anfang kommt man ggf nicht auf die eigene Sim rauf

Das Problem, was bei mir auftrat, war – und was in der offiziellen Anleitung auch als mögliches Problem beschrieben steht -, dass ich am Anfang nicht auf meine eigene Sim kam, und das lag wohl im Grundprinzip daran, dass ich keine Fritzbox habe, sondern einen Speedport W724V-A, der nicht viele alternative Möglicheiten kommunikativer Spezialnutzung bietet / akzeptiert / durchlässt.

Kurz: Alles installieren, was in der Metro-Anleitung beschrieben ist! NAT-Loopback, die
Ports eintragen (auch in der Windows-Firewall oder die Win-Firewall ganz abschalten).
Mein System: Hexacore 3Ghz, 16GB RAM, 256GB SSD, GTX580, Win8.1/64, Speedport W724V-A, DSL 50.000.

Es ging dann aber, trotz Tools und viel Gefummel lange Zeit immer noch nicht! Ich kam nicht auf meine Sim rauf! Ob andere Avas raufgekommen wären, habe ich nicht probiert / gefragt. Erst nachdem ich mich stundenlang durch diverse Telekom- und Metro-Foren, auch auf englisch, gewühlt hatte, x-mal die nötigen Ports auf Freischaltung im Speedport per dns-tool geprüft hatte, u.s.w., stiess ich dort auf einen Tip, es hätte erst dann geklappt,
als die Häkchen im Loopback-Tool unter IPv6 weggeklickt wurden (da wird in der Metro-
Anleitung leider nichts von erwähnt).

Metro braucht wohl noch altes IPv4, mittlerweile ist aber IPv6 aktueller Standard und dafür braucht man eben umständlicher Weise noch dieses Loopback-Umrechnungs-
Tool oder Dual-Stack für, oder was oder wie auch immer das alles heisst. Ich hab‘ da
nur sehr oberflächlich Ahnung von, eher keine. Nach Herausnehmen des Häkchens gings zwar immer noch nicht, dann kam aber irgendwann immerhin schon der Teleportbalken, der dann leider wieder abbrach, aber mit einer neuen Fehlermeldung, die ich bisher noch nicht kannte. Damit konnte ich wieder weitergooglen – und allerletztlich ging der TP dann
doch…irgendwie. *freu** 🙂

Schönes Erfolgserlebnis!! Das Wesentliche ist tatsächlich das Rausnehmen dieses IPv6-Häkchens und das am Anfang gründliche Kontrollieren der Ports, der Firewall, der IP und der Administratorrechte beim Einrichten und starten. Wichtig ist halt auch immer, das System nach den eingetragenen Veränderungen, wie bei „Häkchen raus“, komplett neu zu starten, auch den Router nach Eintragen der Ports neu starten und ggf. einfach mal ’n Tag drüber schlafen, nächste Nacht geht’s dann ggf. schon von ganz allein und läuft perfekt.

Man ruft also immer das Sim-Tool vom Desktop auf, um sie anzuwerfen (wichtig: als
Administrator ausführen – das nicht vergessen, sonst wundert man sich, warum der
Ladeabbruch kommt) und dann springt die Sim (jede Sim einzeln nacheinander) innerhalb von wenigen Sekunden an und allerlei Daten und Ereignis-Protokolle im DOS-Fenster erscheinen und die Sim ist ready to go. Die Sim liegt dann also auf dem eigenen Rechner auf oder unterm Tisch. 😉 Als allererste Grundeinstellung setzt man den Terrain-Höhenwert, wo man die Platte halt haben will mittels „Terrain fill 21“. 21 ist 1 m über Meeresfläche. Plattentexturen kann man im Viewer auswählen und auch prozentual abmixen.

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Objekte
Ein Mesh-Tool inworld in Metro habe ich bisher, so ganz am Anfang, noch nicht entdeckt, aber sowas lässt sich ja alles noch rausfinden. Auch wie das mit all den alltäglichen Scripten ist, u.s.w.

Viewer
Z.B. Firestorm für Opengrid nehmen (Verzicht auf Havok-Physics, das ist nicht in den Opengrids, weil lizenzbedingt) mit der Möglichkeit für Import/Export, bzw. Abspeichern übers rechtsklick-Kuchenmenü. Die Metrogrid-Logdaten (fürs erste Ava-Einloggen nötig) sind schon in den Viewer-Auswahl-Voreinstellugen gelistet und man sucht sich das raus und das enthält die Daten. Früher musste man das Profil noch selber anlegen und alles reinschreiben.

Nun kann man seine eigenen Prim- oder Meshsachen (muss alles auf Fullperm) als .oxp (Prim-Objekte) oder als .dae (Mesh) erst aus SL raus auf lokalem Rechner im Ordner abspeichern und dann wieder neu hochladen. Funktioniert in beide Richtungen.

Sculpties kann man dabei am besten schon mal ganz aussortieren (die maps muss man ggf einzeln neu hochladen), aber Sculpts sollten jetzt wirklich mal ganz in die Tonne.

Die Texturen kann man als .png oder .tga ablegen lassen (.tga für transparente). Beim Objekte-Mesh-Hochladen das Häkchen bei „inklusive Texturen“ nicht vergessen! Die Einstellungen beim Mesh-Hochladen braucht man nicht zu verändern, im Gegenteil hat man in Metro automatisch einen hohen Erhalt/LOD des Objektes, es verschwindet also nicht so schnell.
Meine Brücke ist in SL nach ca. 150m weg, in Metro (aus SL die Lowpoly raus und in Metro wieder rein) bei…wohl gleichem Impact…muss nochmal genauer gucken…  quasi nie.  (Nachtrag: Doch, hat exakt doppelten Impact, aber das fällt bei der Primmenge, die man hat, einfach gar nicht mehr auf!). Solange zu sehen, fast solange man auch die Sim noch sieht. 🙂 Woran auch immer das liegt….naja, die Polygonwerte lässt man dann doch deutlich höher beim Hochladen in Metro, als in SL… es ist eine sehr positive Begleiterscheinung.

Ausserdem hat man in Metro ohnehin genug Prims pro Sim, nämlich 45 Tsd. Wir brauchen dort also nicht den letzten Prim-Impact aus den Objekten rauszuquetschen! Und Anzahl-Zugangsbeschränkung für Avas gibts auch nicht. Weder bei 20, noch bei 100. Die Beschränkung liegt letztlich eher am eigenständig gewählten Technikumfang.

45 Tsd Prims

Da nun im Viewer beim anfänglichen Rezzen z.B. steht: „Noch 14972 Prims frei“, dachte ich: „WAS?? Hier sollen es doch 45.000 sein!!“ Daher konnte ich es nicht lassen, gleich mal auszuprobieren, was denn passiert, wenn ich die Sim komplett vollklotze und habe vorsichtshalber schon mal ’n Feuerlöscher an den Rechner gestellt… 😉

Dann, bei nur noch 1 Prim frei, zur Grenze der 15.000, wurde es spannend… und weiter gerezzt…  und, siehe da, der Wert im Viewer zählt Minusprims! Wow! Das ist ja cool!!

minusprims

Aber dann, tatsächlich, bei so ca. 18.000 Prims kam zwar kein Qualm, aber ein ausgewachsener Crash der GPU, bei dem sogar eine Service-Seite von Nvidia aufpoppte, auf der stand: „you should use a better device to handle the request.“ Ok, die 580er ist zwar immer noch gut, aber doch schon sehr altes Eisen! Hat man ’ne Titan-Graka
(zum Preis von ca. vier Monatsmieten nur einer Fullsim in SL), wird es dann sicher besser laufen auch mit mehr als 18.000 Prims pro Sim… 😉

Fazit: Eigene Sim/s im Metrogrid ist eine schöne Sache zum endlosen Bauen und zum
Testhochladen von Mesh und Texturen und Animationen (ganz ohne die 10L$, 11L$ u.s.w. Kosten), zum Landschaftgestalten in grossem Umfang mit viel eigenem Wasser und um sich alle Sachen, die man je selbst gebaut hat, anschaulich hinstellen zu können.

Vorteile in Metropolis z.B.:
– gute Installationsbeschreibung auf deutsch (gut gemacht!)
– kostenlos, egal wieviel Sims man sich erstellt (genial!)
– 45 Tsd Prims je Sim (noch genialer!)
– mehr als 256 Prims verlinken möglich (sehr praktisch!)
– kostenloser Upload von Texturen und Mesh (beruhigend!)
– hohe Sichtweite von bereits gebauten Mesh-lowpoly-lowLOD-Objekten (cool!)
– Möglichkeit von Sims mit grossen Abmessungen.

Nachteile z.B.:
– kein Marketplace (aus gestalterischer Sicht seeehr Schaaade!!)
– kleine bis gar keine Community (kommt drauf an, ob erholsam oder langweilig).
– Fahrzeuge fahren nicht über die Simgrenzen (aber man kann sich gleich eine spezielle Riesenplatte anlegen)
– kein Havok (kann man derzeit noch verschmerzen)
– etwas hässlichere Avatare (Geschmackssache)
– Avas sind etwas weniger „geländefähig“, verbiegen sich eher, sinken ein, hoppeln, o.ä. (nicht wirklich schlimm)

P.S.: Es ist sooo traurig, ja regelrecht beschämend, dass man in SL nicht diese Möglichkeiten zur umfangreichen Landgestaltung über viele Sims mit je 45 Tsd Prims hat! 😥
Das liegt ja primär daran, dass Second Life ursprünglich als ein B2C (Business to Customer) Geschäftsmodell gedacht war, in der Grosskonzerne ihre Produkte in „Web-3D“ präsentieren sollten und der Konsument konsumiert eben nur. Die inworld-Hauptbeschäftigung für den Endnutzer sollte „Einkaufen und Partygehen“ sein. Hingegen selbst was bauen und gestalten sollte der einfache Konsument nicht grossartig können, ausser vielleicht im Education-Segment an Unis, o.ä. Jedenfalls war SL ja nicht hautptsächlich als Modell- und Knetplattform für Bastler, Objektesammler und Roleplayer gedacht. Es ist nun aber, nach 10-12 Jahren doch eben längst ein C2C Geschäftsmodell draus geworden, wo der Endnutzer zugleich auch in vollem Umfang mitgestalten und richtig „drin leben“ will und eben nicht nur konsumieren will mit max. kleinem Vorort-Haus mit 150 Prims zum Klamottenumziehen. Das Big-Business ist fast komplett abgewandert, die Customer, die jetzt noch da sind, wollen Landschaft bauen, Kunst, Fotos und Filme machen, Beziehungen leben, Themenbereiche und Wettbewerbe und Sportarten darin machen und umfangreiche Rollenspiele darin spielen!

Dass heute nicht wenigstens in SL eine Fullsim max feste 49 Euro im Monat kostet ohne Einrichtungsgebühr – das wäre ja wohl machbar und zu erwarten im Jahr 2015! Oder?
Aber gut, SL 2.0 soll es ja wohl (Hörensagen – und wenn es denn jemals kommt) richten, dann tatsächlich die Geldausgaben wenigstens etwas fairer von der hohen Landmiete umzuverteilen, hin zu den Verkäufern all der Objekte in Marketplace, wo dann ggf. höhere Gebühren an SL fällig werden und die Sachen damit teurer, damit aber auch wertvoller und auch einträglicher für die Anbieter werden. Somit einhergehend ein höheres Angebot ergiebt. Mit wieder steigenden Einwohnerzahlen durch preiswerteres, eigenes Simhosting und damit im Ganzen attraktiver wird. Und wer viel selber macht, hat eben preiswertes Land zum gestalten, dass man ja auf alle Fälle immer braucht, auch wenn man z.B. gekaufte Autos sammelt oder eine Pferderanch oder einen Flughafen aufmachen will, wo ggf auch alles Zubehör für gekauft werden muss.

Schaun mer mal…. Sich neue Horizonte zu eröffnen, macht jedenfalls immer Spass und Freude…

Ich will hier auch nicht explizit Werbung für Metropolis machen, denn es gibt ja noch andere Open- und Hypergrids. Metro ist teils auch ein bisschen eigenbrötlerisch im Vergleich mit der Hypergrid-Community als solcher (liest man zumindest), aber in Metro steht eben doch die einladenste und gut nachvollziehbare Beschreibung auf deutsch, wie man sich eine eigene Sim hostet. 🙂 Und wenn man viel Primlastiges und grosse Objekte baut, ist eine eigene Sim zumindest als „Werkstatt“ echt sehr, sehr nützlich!

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Mit NK-Stadt geht es nun richtig los! Ein Brückenentwurf.

Ja, so langsam füllt sich Nordkueste-Stadt mit Leben und Bauten! Und auch ich muss mich allmählich mal entscheiden, was ich auf meiner doch recht grossen Parzelle genau machen, also bauen will. Hmm, vielleicht ersteinmal ein paar Indianerzelte aufstellen, dazu ein paar Mesh-Mainzelmännchen, ein Vampirschloss und dann noch ein paar pinke Dinos, die umherlaufen. Und wenn dann noch Platz ist, einen Motor-Speedway oder einen Militärflughafen dazu, denn es soll ja inhaltlich auch alles etwas zusammenpassen… 😉
Naja, mal gucken…

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So sah die/der Sim noch vor zwei Wochen aus – an jenem Tag war das erste Vermieter-/Mietertreffen zur „Schlüsselübergabe“.

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Mitterlerweile ist NK-Stadt auch schon angedockt an Nordkueste selbst und die Strassenbahn dort ist im Bau. Es fehlt allerdings noch der Übergang, sozusagen „der Sprung übern Deich“, denn die „Hürde“: die Auffahrt der Kanalbrücke ist nur etwas steil zu nehmen. So hatte ich mir bereits im Juni dieses Jahres mal Gedanken gemacht, wie man die Brücke so gestalten könnte, dass die Bahn nicht ganz so zu schnaufen braucht beim Hochfahren. Dazu hatte ich spasses- und testhalber was gebaut.
Ein grober Entwurf als eine Art „Designstudie“: Eine längere Rampe mit relativ moderater Steigung und breit genug um auch beide Fahrtrichtungen für Tram und Autos aufzunehmen. Auf einem Damm gelegen, der sich noch gut begrünen liesse. Die eigentliche Brücke selbst könnte man als historische Stahlkonstruktion ausführen, denn solche Konstruktionen sehen ja immer, trotz ihrer Grösse, interessant filigran und detailreich aus und sind architektonisch immer gut akzeptiert, da sie sich durch die offenen Streben viel luftiger präsentieren, als massive Betonkonstruktionen mit dicken, geschlossenen Pfeilern. Nebenbei transportieren historische Stahlbrücken ja immer auch assoziativ die vielseitig-kulturelle Geschichte all jener Generationen, die sie im Laufe der Zeit als Reiseweg nutzten.

Da ich Winkel und Geländer mag, gibt es hierbei auch eine eigene Fussgängertreppe als etwas direkteren Weg für Fussgänger nach oben. Technisch könnte man letztlich alles meshen und käme vielleicht mit 20-30 Prim-Impact hin. Die jetzige Strasse Am Markt, also am Klabautermann vorbei, könnte man dann zur verkehrsberuhigten Zone am begrünten Damm umwandeln.
Becha ist die Treppen auch gleich mal probegelaufen und Ursel geniesset von oben die schöne Aussicht auf Nordkueste.
Bin gespannt, was es am Ende für eine Brückenlösung wird… man hört ja was von „Zugbrücke“…? Aber für mich gibts jetzt natürlich erstmal auf der eigenen Scholle genug zu tun.  Steffy Lavender

Die Zwillinge auf Ausflug

Die Zwillinge fuhren mit ihrem Tandem zur Seebrücke, um das schöne Sommerwochenende am Strand zu geniessen.

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„Sieh‘ mal“, sagte Ursel, „auf dieser Tafel wird einem alles genau erklärt!“

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„Hier werden wir sicher nocheinmal herkommen!“, erwiderte Gisela.
„Am Abend kann man hier so schön den Möwen zuschauen, wie sie über die Wellen gekonnt hinwegsegeln. Und man kann das Leuchtfeuer, das den Schiffen den Weg
weisst, sich immer mehr gegen die Dunkelheit abheben sehen, bis es nur noch das
einzige sichtbare Licht ist, das in der Nacht am Horizont aufleuchtet!“

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Sie waren sich aber etwas uneins darüber, auf welchem Wege sie nun
zurückfahren wollten. Da musste ersteinmal eine ausführliche Besprechung her!

guu-tandem-04Schliesslich hatten sie die Route beisammen, und nun konnten sie den Heimweg
antreten, was bei so einem Tandem ja doppelt zutrifft – das Treten!

 

Leuchtturm Roter Sand, Zweimaster, Wattenmeer und Möwen

Hallo liebe Nordküstenfreunde!
Jede Nacht leuchtet das Leuchtfeuer vom Leuchtturm Roter Sand weit übers Meer hinaus!
Nach Schulschluss können es die Schüler der Jofri-Beck-Schule dirket vom Schuleingang aus sehen. Manchmal fährt sogar ein Zweimaster vorbei. Auch das Wattenmeer ist ein Erlebnis! Viele Möwen sind hier beheimatet, aber nur wenige trauen sich in die Nähe des Menschen. Ortskundige wissen natürlich, wo sich die Möwen aus nächster Nähe beobachten lassen…

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