290. Schulstunde mit dem Thema Zündhölzer

Nordkueste – Nach einer zündenden Idee wartete Lehrer Yellow mit einem etwas eher ungewöhnlichen Thema auf: Zündhölzer, bekannt auch als Streichhölzer, waren das Thema der zweiten Schustunde im neuen Jahr. Gleich von Anfang an waren die Kinder mit Feuereifer dabei: Schon in früher Vorzeit, nachdem die Menschen das Feuer entdeckten, gab es diverse Versuche und Methoden, um Flammen zu entfachen. Durch Reibung mit Holz, Bündelung von Sonnenstrahlen, bestimmten Gesteinsarten (Feuerstein), oder verschiedenen chemischen Substanzen versuchte man, ein Feuer zu entzünden. Beispielsweise wurden Kieferäste in Schwefel getaucht und dann mit Phosphor gemischt (Schwefelhölzer). Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ein Experiment vorgestellt, bei dem man Kaliumchlorat an einem Stück Holz auftrug und dieses dann in ein Gefäß mit Schwefelsäure tunkte. All diese chemischen Verbindungen erwiesen sich allerdings als sehr gefährlich und man suchte weiter nach einer sicheren Art, eine Flamme zu bekommen. Lehrer Yellow führte aus, dass im Jahr 1805 das erste Streichholz in Paris erschaffen wurde. Später benutzte man roten Phosphor auf einer Reibefläche, was mit dem Streichholzkopf zu einer Zündung und dann zu einer Flamme führte und man erfand die Sicherheitszündhölzer. Angesprochen wurden auch die verschiedenen Längen und Farben, die man heutzutage handelsüblich kaufen kann. Nach der Pause wurde alles noch zur kleinen Mathematikstunde: Ein Rechenrätsel mit gelegten Streichhölzern begeisterte die Kinder. Für Staunen sorgte auch, das aus einem durchschnittlichen Baum ca. 1 Million Streichhözer hergestellt werden können. Einen letzten Hinweis gab Hanna noch im Umgang mit Streichhölzern mit auf den Heimweg: Aus einem Baum kann man ca. 1 Million Streichhölzer herstellen – ein Streichholz genügt, um eine Million Bäume zu vernichten…

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289. Schulstunde mit dem Thema: Redensarten und Sprichwörter

Nordkueste – „Alles neu macht der Januar“, oder so ähnlich, dachte Lehrerin Jazzy und legte sich voll ins Zeug für ihre erste Schulstunde im Jahr 2019 . Im Klassenraum,besetzt bis auf den letzten Platz, hörten die Kinder etwas von Sprichwörtern und Redensarten. Viele bekannte Sätze wurden genannt, wie „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ oder „Es wurde jemand aus der Bahn geworfen“. Die Kinder wussten bei vielen Beispielen, was mit dem Satz ungefähr gemeint ist. Schwieriger war dann die Frage, woher das Sprichwort überhaupt herkam: Lehrerin Jazzy gab Hilfestellung: Jemanden aus der Bahn werfen, hat nichts mit dem Schaffner in der Eisenbahn zu tun, diese Redensart stammt noch aus dem Mittelalter. Kurz standen die Kinder zwar noch auf der Leitung, aber dann fiel der Groschen: Ob es vielleicht mit den Rittern zu tun hätte?. Lehrerin Jazzy klärte auf: „Jemanden aus der Bahn zu werfen“ gab es in Ritterkämpfen mit Lanzen, wer vom Pferd gestoßen wurde, „war nicht mehr in seiner Bahn“. Viele weitere bekannte, aber auch unbekanntere Sprichwörter wurden noch angesprochen, am Ende der Schulstunde ging kein Kind sang- und klanglos nach Hause, es gab viel Zuspruch und sogar Applaus für Lehrerin Jazzy. Und die nächste Schulstunde werden sich die Kinder bestimmt nicht durch die Lappen gehen lassen.

280. Schulstunde mit dem Thema: Salz

Nordkueste – Säckeweise Salz hatte Lehrerin Jazzy im Klassenzimmer für die Kinder bereitgestellt. Und genau um dieses Thema ging es in dieser Schulstunde. Was ist Salz, wo kommt Salz her, wozu verwendet man Salz ? Mit diesen Fragen wandte sich die Lehrerin an die Klasse. Die lateinische Bezeichnung lautet Natriumchlorid, hierbei handelte es sich um einen Hauptbestandteil von Kochsalz, bekamen die Kinder zu hören. Wo Salz herkommt, wussten einige: aus dem Meer dann handelt es sich um Meersalz, aus Salzbergwerken, dann handelt es sich um Steinsalz. Wozu man Speisesalz verwendet, wussten viele Kinder: zum Würzen von Speisen mit einem Salzstreuer, beispielsweise auf einem gekochten Ei. Verstecktes Salze findet man hingegen in sehr vielen Lebensmitteln: in Suppen und Saucen, im Käse und Wurst, sowie in fast allen fertig Produkten aus dem Supermarkt. Für den Menschen ist ein ausgewogener Salz Haushalt wichtig. Nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Salz sollte der Mensch durch Speisen aufnehmen. Darüber hinaus gibt es neben handelsüblichen Speisesalz auch viele besondere Salzsorten zu kaufen: Mineralsalze, Himalajasalze, Pökelsalze, um nur einige zu nennen. Auf die Frage der Lehrerin, wozu man Salz verwenden kann, kamen von den Kindern viele Antworten: Peeling, Silberreinigung, Zahnreinigung, Therapie, Salzteig zum Basteln, Kälteerzeugung (Salz entzieht Wärme), Wege streuen, Medizin NaCl Lösung, Wasserenthärtung, Handy Wasser rausziehen, Fleckenbehandlung, Inhalation. Zuletzt wurde noch die Funktionsweise einer Saline und eines Gradierwerkes angesprochen. Viele Orte sind nach den Salz benannt: Salzburg, Bad Reichenhall, Schwäbisch Hall, Halle, die Halligen, Bad Salzungen, Solingen. Zum Abschluss der Schulstunde suchten bestimmt viele Kinder ihre Speisekammer auf: Tütenweise Salzstangen oder gesalzene Chips fanden an diesem Abend ihren Platz neben der Tastatur.

255. Schulstunde mit dem Thema: Hochkulturen

Nordkueste – Mit einem zeitlich ziemlich weit zurückliegendem Thema wartete Lehrer Yellowfur auf: „Hochkulturen“. Was zunächst im Bereich der Botanik oder im Joghurtbecher vermutet wurde, entpuppte sich schnell als geschichtlicher Rückblick auf längst vergangene Zeiten. Mayas, Inkas und Azteken, diese Begriffe hatten die Kinder schon mal irgendwo gehört, konnten diese aber nicht ganz zuordnen. Lehrer Yellowfur erklärte anhand einer Weltkarte, wo diese besonderen und schon für die damalige Zeit hochentwickelten Völker lebten: Während die Inkas zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in Teilen Südamerikas beheimatet waren, lebten die Azteken schon im 12. Jahrhundert im heutigen Süden Mexikos. Viel zu sehen gab es beim Volk der Mayas, die ebenfalls in Mittelamerika ansässig sind und viele Tempelanlagen und Pyramiden erbauten. Berühmt sind die Maya auch für den Anbau von Mais, ihre Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender, geschrieben in Maya-Schrift. Aber auch in anderen Teilen der Welt gab es schon hochentwickelte Völker. Lehrer Yellowfur benannte Xia-Dynastie in China, einige Völker im heutigen arabischen Raum und die alten Ägypter. Den Kindern fielen dazu Begriffe wie Pyramiden, Sphinx und Mumien ein. Und auch heutzutage kann man sagen, das wir gegenwärtig in einer Art Hochkultur leben. Dies fiel besonders in der Pause auf: Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es hochentwickelte Pommes Frites im Wellenschnitt, Hamburger Royal TS, sowie pasteurisierte Milkshakes in handlichen Kunststoffkartonagen.

254. Schulstunde mit viel Bewegung

Nordkueste – Viel bewegt wurde in dieser abendlichen Schulstunde. Zuerst bewegten sich die Kinder zu Schulbusfahrerin Aika in den Bus. Danach bewegte Aika den gesamten Bus zur Schule. Kaum das die Kinder in der Schule angekommen waren, hieß es seitens der Lehrerschaft: Bewegung an der frischen Luft auf einem Parcour-Weg. Mit vollem Bewegungsdrang wurden die Schulkinder mit dem Schulbus zum Wald gefahren. Nach einem Aufwärm- und Bewegungstrainung mit Lehrerin Jazzy bestand die erste Aufgabe darin, nacheinander auf einem Baumstamm, der auf dem Weg lag, zu balancieren. Als nächstes wurde die Sprungmuskulatur beim Hüpfen von Baumstumpf zu Baumstumpf aktiviert. Beim anschließenden Bewegungslauf im Wald starteten die Kinder nochmal richtig durch. Doch von einer Pause war noch keine Rede. Stattdessen wurden dann die Armmuskeln beim Kajakfahren auf der Ostsee bewegt. Erschöpft legte ein Kind nach dem anderen mit seinem Kajak an den Landungsbrücken in Nordkueste-Hafencity an. Und hier wurde gleich an Ort und Stelle die Koordinationsleistungsfähigkeit bei einem bewegten Slalomlauf auf die Probe gestellt. Weiter ging es anschließend zur großen bewegbaren Rolle. Hier galt es, zu zweit die Rolle von innen fortzubewegen. Als letztes gab es einen Hindernislauf mit Überspringen der aufgestellten Balken. Sichtlich an der Grenze ihrer Bewegungsfähigkeit angekommen, präsentierte sich den Kindern am Ende des Weges ein großes bewegbares Buffet mit be(l)egten Sandwiches, kalorienreichen Dessertvarianten sowie Schoko- und Bananenmilch. Sichtlich bewegungsmüde waren sich die Kinder dann alle einig: Bewegung ist wichtig.

253. Schulstunde mit dem Thema Zeitzonen

Nordkueste – Verspätet hatte sich heute niemand. Nur durch den Umstand, des es überhaupt die Uhrzeit gibt und die Kinder immer wieder ungeduldig einen Blick auf ihre Armabnduhr warfen, konnte die Schulstunde pünktlich beginnen. Pünktlich ? Ja, eigentlich konnte man das so nennen. Zumindest in unserer Zeitzone. Lehrerin Jazzy erklärte anhand einer Weltkarte, das es rund um den Globus nicht nur eine, sondern verschiedene Zeitzonen gibt. Und das die Zeitzonen sich ungefähr an den Längengraden orientieren. Da sich die Erde in ca. 24 Stunden sich einmal um die Längsachse dreht, ist es in Berlin genauso spät wie in Johannesburg/Südafrika. Während Russland alleine 7 Zeitzonen hat, folgt China den Zeitzonen überhaupt nicht und hat für das gesamte Land nur eine einzige Uhrzeit festgelegt. Vorgestellt wurde auch die Datumsgrenze, die ca. in der Mitte des Stillen Ozeans verläuft. Nach der Pause wurden der Reihe nach alle Länder mit ihrer aktuellen Zeit benannt, spätestens bei ihrer nächsten (Flug)-Reise wissen die Kinder, das bei der Ankunft am Zielort die Zeit unter Umständen angepasst werden muss.

252. Schulstunde mit dem Thema: Weihnachtsbräuche

Nordkueste – In der vorweihnachtlichen Zeit gibt es auch mal besinnliche Themen. Lehrerin Dina hatte sich für diese Unterichtsstunde etwas passendes herausgesucht: Weihnachtsbräuche. Viel wissenwertes gab es zuerst über die Entstehung der Adventszeit. Staunen gab es bei den Kindern, als sie hörten , das der erste Adventskranz (Jahr 1839) 23 Kerzen hatte. Nach der Jahrhundertwende setzte der sich heute noch gebräuchliche Kranz mit nur noch 4 Kerzen durch. Auch über den Weihnachtsmann, das Christkind und Santa Claus wurde gesprochen. Das Christkind wurde durch Martin Luther als Weihnachtsfigur erfunden, der Weihnachtsmann erwähnte erstmals Hoffmann von Fallersleben. Zu guter Letzt wurde auch über den Weihnachtsbaum gesprochen. Aber nicht nur Worte gab es heute, auch Taten folgten nach der Pause: Ein im Klassenraum aufgestellter Tannenbaum wurde gemeinsam von allen Kindern geschmückt. Neben dem strahlenden Stern auf der Spitze, spiegelten sich Weihnachtskugeln, hingen Lebkuchenmännchen und allerlei selbstgebastelte Dinge auf dem Baum. Nach Betrachtung des fertig geschmückten Weihnachtsbaumes stellte Hanna fest: Früher war mehr Lametta…

251. Schulstunde mit dem Thema: Deutsche Grammatik

Nordkueste – Mit der Schulstunde „Deutsche Grammatik“ ging Lehrer Yellowfur ein für viele heikles Thema an. Was für viele ein Buch mit sieben Siegeln ist, wurde jetzt noch einmal aufgearbeitet: Tunwörter, Namenwörter und Wiewörter hatte alle schon einmal gehört. Auch deren Bedeutung konnten die Kinder noch gut zuordnen. Schwieriger wurde es aber, als die lateinischen Begriffe dafür benannt wurden: Verben, Nomen und Adjektive. Anhand von kurzen Beispielsätzen erläuterte Lehrer Yellowfur, welche Worte die jeweilige Bezeichnung tragen. Ebenso wurden die Fürwörter (Pronomen) angesprochen und deren Fachbezeichnungen. Wörter mit Doppelbedeutung wie „Tau“ lassen sich nur mit dem vorgelagerten Artikel erkennen: DER Tau, DAS Tau. Und einen Satz konnte Hanna nach dem Unterricht im richtigen Deutsch und grammatisch völlig korrekt aufsagen: „Ich ist ein persönliches Fürwort„.

250. Schulstunde: Schuljubiläum und Zeugnisausgabe

 

Nordkueste – Wer hätte das gedacht: Unglaublich aber wahr, mittlerweile ist die Jofri-Beck-Schule bei der 250. ! Schulstunde angekommen. Lehrerin Jazzy und Lehrer Yellowfur haben sich für diese gemeinsame Schulstunde etwas besonderes ausgedacht: Ein Rückblick auf eine Auswahl von Unterichtsthemen mit einer dazugehörigen Frage. Viele Kinder erinnerten zurück und meldeten sich eifrig zu folgenden Fragen: Thema Währungen, Ab wann gab es in D den Euro?: Antwort: 1. Januar 2002, Thema Schnee, Schneemänner baut man am besten aus ?: Antwort: Feuchtschnee. Auch Lehrer Yellowfur fragte die Kinder: Wo fand 2017 die Euro-Furence statt ? Antwort: Berlin. Nach der Pause wurde es dann spannend: Die Zeugnisausgabe für das Schuljahr 2017 begann: Einzeln und mit einem etwas mulmigen Gefühl in der Magengegend wurden die Kinder nachenander aufgerufen: Lehrer Yellowfur und Lehrerin jazzy überreichten dann den strahlenden Kindern sehr gute Zeugnisse. Zum Abschluß wurde noch ein Gruppenphoto auf der Schultreppe gemacht, und zum krönenden Abschluß gab es eine gemeinsame Musikdarbietung auf dem Tambourin mit Gesang. Alle waren sich einig: Es war ein sehr schönes Schuljahr, besonderer Dank geht an Lehrerin Jazzy und Lehrer Yellowfur sowie die gesamte bisherige Lehrerschaft.

249. Schulstunde mit Lehrerin Jazzy und dem Thema: Kühe und Milch

 

Nordkueste – Kühe und Milch, so verkündete Lehrerin Jazzy vor der versammelten Klasse das heutige Thema. Rückblick: Bei der Schulstunde eine Woche zuvor sammelten die Kinder Eindrücke auf einem Bauernhof. Und natürlich gab es dort auch Rinder (Kühe) zu sehen. Und genau hier setzte die Lehrerin mit dem Anknüpfungsthema an, zeigte ein Bild von einer Kuh und stellte die Frage, was Kühe eigentlich fressen. Gras, Heu, Stroh und auch besondere Futtermischungen wurden genannt. Die Vorstellung vom Wiederhinaufwürgen des Futters und das anschließende Wiederkäuen hob dann bei einigen Kindern den Magen an. Um gleich beim Magen zu bleiben, wurde von Lehrerin Jazzy gefragt wieviel Mägen eine Kuh überhaupt hat. Anhand einer Grafik wurde erläutert, wie die Verdauung funktioniert, wie die Mägen heißen, und wie schnell das von statten geht. Beim zweiten Thema ging es um die Milchproduktion einer Kuh. Reihenweises Erstaunen gab es bei den Kindern, als sie erfuhren, das weiße Kühe Milch geben und braune Kühe ebenfalls Milch geben – und keinen Kakao. Abschließend wurde noch geklärt, aus was Milch, wie wir sie kennen, eigentlich besteht: 87% Wasser, 5% Milchzucker, 4% Milchfett, 3% Milcheiweiß und 1% Vitamine und Mineralstoffe. Voll mit Wissen über Kühe und Milch wird sich der eine oder andere nach der interessanten Schulstunde erstmal zum Kühlschrank begeben haben, und sich in großes Glas Milch eingeschenkt haben…