249. Schulstunde mit Lehrerin Jazzy und dem Thema: Kühe und Milch

Nordkueste – Kühe und Milch, so verkündete Lehrerin Jazzy vor der versammelten Klasse das heutige Thema. Rückblick: Bei der Schulstunde eine Woche zuvor sammelten die Kinder Eindrücke auf einem Bauernhof. Und natürlich gab es dort auch Rinder (Kühe) zu sehen. Und genau hier setzte die Lehrerin mit dem Anknüpfungsthema an, zeigte ein Bild von einer Kuh und stellte die Frage, was Kühe eigentlich fressen. Gras, Heu, Stroh und auch besondere Futtermischungen wurden genannt. Die Vorstellung vom Wiederhinaufwürgen des Futters und das anschließende Wiederkäuen hob dann bei einigen Kindern den Magen an. Um gleich beim Magen zu bleiben, wurde von Lehrerin Jazzy gefragt wieviel Mägen eine Kuh überhaupt hat. Anhand einer Grafik wurde erläutert, wie die Verdauung funktioniert, wie die Mägen heißen, und wie schnell das von statten geht. Beim zweiten Thema ging es um die Milchproduktion einer Kuh. Reihenweises Erstaunen gab es bei den Kindern, als sie erfuhren, das weiße Kühe Milch geben und braune Kühe ebenfalls Milch geben – und keinen Kakao. Abschließend wurde noch geklärt, aus was Milch, wie wir sie kennen, eigentlich besteht: 87% Wasser, 5% Milchzucker, 4% Milchfett, 3% Milcheiweiß und 1% Vitamine und Mineralstoffe. Voll mit Wissen über Kühe und Milch wird sich der eine oder andere nach der interessanten Schulstunde erstmal zum Kühlschrank begeben haben, und sich in großes Glas Milch eingeschenkt haben…

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248. Schulstunde mit Ausflug auf den Bauernhof

Nordkueste / Riverlake City – Bei schönstem Herbstwetter ging es auf Schulausflug zu einem Bauernhof in Riverlake City. Landwirtschaftsexperte Timy empfing die Schüler zwischen Misthaufen und Hühnerstall. Bei einem Hof-Rundgang wurden zahlreiche Tiere, Gebäude und Geräte vorgestellt. Lehrerin Jazzy vermittelte den Kindern viel Wissen rund um verschiedene Nutztiere, für Staunen sorgte bei einem Wissenquiz, das es nicht nur weiße oder braune Eier gibt, sondern auch grüne, blaue und sogar schwarze. Erklärt wurden auch Unterschiede zwischen Rindern, wie Stieren, Ochsen und Kühen. Bei einem anschließenden Besuch auf der Pferdeweide gab es viel Informationen rund ums Pferd. Zuletzt stand die Besichtigung eines weiteren Bauernhofes auf dem Programm. Bei Donuts und Tee ließen sich die Kinder Traktoren, Esel, Kühe und Schweine zeigen. Mit viel Seh- und Geruchseindrücken von einem landwirtschaftlichen Betrieb wurde für die interessante Tour gedankt, Lehrerin Jazzy kündigte an, in der nächsten Schulstunde werde das Thema noch einmal aufgegriffen und es gibt dann viel zu erfahren über Rinder und Milchproduktion.

247. Schulstunde mit dem Thema: Sprachen

Nordkueste – Die 247. Schulstunde stellte Lehrer Yellowfor unter das Motto: Sprachen. Damit Menschen sich untereinander verständigen können, hat ihm die Natur die biologische Fähigkeit mitgegeben, eine Sprache zu erlernen. Mit Hilfe von Lauten aus dem Mund können andere Menschen dies mit den Ohren hören und das Gehirn verschaltet dann diese zu bestimmten Bedeutungen. Neben der Lautsprache gibt es auch Zeichensprache, Gestik und Gebärdensprache. Sprachen sind nicht nur auf Laute beschränkt, sondern auch auf visuelle Dinge wie z.B. Buchstaben und Wörter. Ein einzelner Buchstabe steht für einen bestimmten Laut, den wir wiedergeben können. Mehrere Buchstaben (Laute) ergeben ein Wort, mehrere Wörter einen ganzen Satz. Im Laufe der Jahrtausenden haben sich auf der Welt allerdings sehr viele Sprachen entwickelt, einige sind sich ähnlich, andere kann man etwas deuten. Genannt wurden viele Sprachen, wie beispielsweise Deutsch, Englisch und Französisch. Damit man einen Eindruck gewinnen konnte, wie sich eine andere Sprache anhört, trugen zwei Gastzuhörer einen Text vor. Richtig wurde dann von den Kindern genannt, das es sich um Niederländisch und Französisch handelt. Lehrer Yellowfur stellte auch Schreibweisen von den Sprachen mit den jeweiligen Übersetzungen an der Tafel vor. Interessant wurde es bei der chinesischen Sprache: Anders als bei den meisten anderen, gibt es hier zu einem Wort ein bestimmtes Zeichen. Diese Zeichen werden dann zu einem erweiterten Wort oder Satz zusammengestellt. Angesprochen wurden auch noch die Plansprachen wie Esperanto oder Interlingue. Mit viel Wissen rund um die Kommunikation zwischen Menschen ging auch diese lehrreiche Schulstunde zu Ende. Der eine oder andere wird sich überlegt haben, ob er vielleicht eine zusätzliche Sprache erlernen sollte . Anbieten würde sich: Englisch oder Klingonisch…

246. Schulstunde mit dem Thema „Überleben im Wald“

Nordkueste – „Wie kann man sich in einem Wald orientieren und überleben, wenn man sich verlaufen hat?“ , wandte sich Lehrer Yellowfur an die Kinder. Die 246. Schulstunde begann mit einer Busfahrt zum Wald von Nordkueste. Mitten im Wald hörten die Kinder vom Lehrer, wie man die Himmelsrichtungen durch Sonnenstand oder Schatten bestimmen kann, oder sich sogar nach dem Mond oder Polarstern richten kann. Mit Hilfe einer Armbanduhr und die Sonnenposition kann man sich ebenfalls die Nordrichtung anzeigen lassen. Wer die Nacht unfreiwillig im Wald verbringen muss, kann sich aus zwei großen Kunststoffmüllsäcken (wen man die dabei hat) eine Art Schlafsack bauen, indem er den Zwischenraum mit Laub füllt. Ebenfalls wurde die Möglichkeiten erklärt, wie man notfalls ein Feuer ohne Hilfe von Streichhölzern oder Feuerzeug entfachen kann. Dies funktioniert beispielsweise mit Hilfe von lichtbrechenden Gläsern wie Scherben oder Brille, oder das Reiben von einem Stöckchen in einem Stück Holz. Die Kinder warfen auch viele Fragen auf, wie man im Wald trinken und essen kann. Das Wasser aus hochgelegenen Quellen kann man meist gefahrlos trinken, zum Essen bieten sich in der warmen Jahreszeit Waldfrüchte wie Heidelbeeren oder Brombeeren an. Bleibt zu hoffen, das niemand in eine solche Situation gerät, falls das doch einmal passieren sollte, wissen nun alle, was zu tun ist.

245. Schulstunde mit Quiz

Nordkueste – In herbstlicher Stimmung und bei schönstem Wetter gab Lehrerin Jazzy die 246. Schulstunde. Um das Allgemeinwissen der Kinder zu testen, wurde ein Freiluft-Quiz-Spiel in der Bernsteinallee auf Nordkueste abgehalten. Für jede richtig beantwortete Frage durfte man eine Straßenmarkierung weitergehen. Fragen wie „Wie heißt das Kamel Südamerikas“? oder „Wie nennt man das Haltbarmachen der Milch durch Erhitzen“ wurden gestellt. Ohne zu Zögern nannte Kindoi später als einzigster einen berühmten britischen Posträuber. Ein Kopf an Kopf Rennen lieferte sich schließlich Annabell, Kindoi, Josie Camino sowie Hanna, aber auch die anderen Kinder punkteten mit viel Wissen und schlossen kurz vor der Zielline sehr nahe auf. Mit der letzten richtigen Antwort traten schließlich Annabell und Kindoi gemeinsam über die Ziellinie und bekamen zusammen mit Josie Camino und Hanna auf dem Siegerpodest die Linden-Prämien überreicht. Fazit von Lehrerin Jazzy: Die Kinder haben in der Schule gut aufgepasst und sehr viele Antworten auf Anhieb gewusst.

244. Schulstunde mit dem Thema „Unterseeboote“

 

Nordkueste – Von einem oberflächlichen Unterricht konnte bei dieser Schulstunde keine Rede sein. Eher ging es darum, was sich unter der (Meeres-) Oberfläche befindet. Lehrer Yellowfur hatte sich für die Kinder ein nicht ganz alltägliches Thema ausgesucht: Unterseeboote. Viel Wissenswertes, angefangen beim Wunsch des Menschen die Unterwasserwelt zu erkunden, bis hin zu physikalischen Begriffen wie „Auftrieb“, „Druckverhältnissen“, gab es vom Lehrer zu hören. Mit einem Bild eines Nautilus-Tieres wurde aufgezeigt, nach welchem Prinzip die Menschen nach dieser Erkenntnis U-Boote entwickelten. Mit einem sogenannten Bathyscaph (Tiefsee-U-Boot) wurden die Anfänge der Tiefsee-Erforschung eingeleitet. Anhand einer Schematafel von verschiedenen U-Boot Typen wurde der Tauchgang und die Fortbewegung im Wasser erklärt. Mit Hilfe von Tanks, die mit Wasser gefüllt werden, wird das U-Boot schwerer und „sinkt“ unter die Wasseroberfläche. Durch einen Elektromotorantrieb und Schrauben „fährt“ es unter Wasser. Zum Auftauchen wird Pressluft in die Tanks geblasen, und damit das Wasser aus den Tanks gedrängt. Durch die wesentlich leichtere Luft in den Tanks gibt es einen Auftrieb und das U-Boot taucht auf. Erläutert wurden auch das Problem mit dem Sauerstoff- und CO²-Gehalt unter Wasser und von chemischen Prozessen zur Verbesserung der Atemluft. Ein weiteres Thema waren Tiefseetauchgeräte, in einem Film wurde ein Tauchgang zum tiefsten Punkt der Erde, dem Mariannengraben, gezeigt. Zum Abschluss gab es noch ein kleines echtes U-Boot im Klassenzimmer zu bestaunen, Aika erklärte den interessierten Kindern noch die Funktionsweise und Aufbau. Mit viel Informationen im Kopf ging auch diese interessante Schulstunde dem Ende zu. Für den nächsten Sommer haben die Kinder vielleicht schon etwas in dieser Richtung geplant: Schnorcheln im Freibad…

Herbstbasteleien

Zu Beginn der 243. Schulstunde versammelten sich Lehrerin Jazzy, sowie die anwesenden Schüler zunächst einmal gemeinsam im Unterrichtsraum. Das heutige Thema war, passend zur nun kommenden Jahreszeit, herbstliche Basteleien. Das Basteln mit Kastanien ist seit Generationen sehr beliebt und gehört zur Herbstzeit, fast schon wie der Herbstwind oder die fallenden bunten Blätter. Vor allem für Kinder in Kindergaerten, Schulen oder daheim ist es faszinierend, mit Kastanien phantasievolle Figuren zu basteln. Unter anderem wurden die Schüler jedoch auch über das, seit etwa 10 Jahren vorkommende Kastanien-Sterben informiert. Ein Bakterium befällt Bäume jeglichen Alters und löst die Krankheit aus. Dies hat einen Pilzbefall der Rinde zur Folge und kann bis zum Absterben ganzer Kastanien führen…ein Gegenmittel gibt es leider noch nicht! Nun folgte der praktische Teil des Unterrichtes. Die Schüler folgten ihrer Lehrerin auf das Gelände des angrenzenden Sportplatzes, wo schließlich jeder eine kleine Kiste, mit liebevoll vorbereiteten Bastelutensilien erhielt. Die Kinder ließen sich nicht zweimal bitten und machten sich sofort voller Eifer ans Werk. Die folgenden Bilder dokumentieren die spektakulären Ergebnisse…

Vielen Dank an unsere Busfahrerin Aika, für die stets sichere Beförderung der Kinder zur Schule und ein großes Dankeschön an unsere Lehrerin Jazzy für den spaßigen Unterricht.

Autor: Josie Camino
Fotos: Yuri

219. Schulstunde mit Lehrer Yellowfur – Thema: Die Zelle

Nordkueste – Mit einem eindeutig zweideutigen Thema startete am Dienstag Abend die Schulstunde mit Lehrer Yellowfur Breen. Gleich zu Beginn wurde die Frage von den Kindern beantwortet, um welche Art von Zelle es sich handelt. „Weder um die Zelle in einem großen Haus mit vergitterten Fenstern noch um eine Gewitterzelle geht es bei dem heutigen Thema“, klärte Lehrer Yellow die Kinder auf. Vielmehr geht es um die biologische Zellen von Mensch, Tieren und Pflanzen. Eine Zelle (lat „cellula“, griechisch „kytos“) ist die kleinste lebende Einheit aller Organismen,die wir bisher kennen, bekamen die Kinder zu hören. Auf die Frage, welche Zellen schon bekannt seinen, wurden genannt: Pflanzenzellen, Tierzellen, Leberzellen, Fettzellen, Nervenzellen, Nierenzellen, Hautzellen, Fresszellen. Verbände von Zellen können bestimmte funktionelle Aufgaben übernehmen, man nennt sie dann Gewebe. Vielzeller sind meistens in Verbänden organisiert und betreiben Arbeitsteilung auf ein bestimmtes Aufgabengebiet hin, wie Lungengewebe oder Bindehautgewebe. Lehrer Yellow zeigte dann ein Bild, wo man den schematischen Aufbau einer Zelle gut erkennen konnte. Für viel Staunen sorgte auch die Aussage, das der menschliche Körper aus ca.  hunderttausend Milliarden (10×1014) Zellen aufgebaut ist, und diese wiederum bestehen aus zweihundert Arten. Einige Fachbegriffe wie Ribosomen, Desoxyribonukleinsäure DNS, Golgi-Apparat und Aminosäuresequenz lassen erahnen, wie kompliziert die Biologie eigentlich ist. Gut ist aber, und da waren sich alle einig, das bestimmte Zellen sich beim Menschen erneuern, das führt zum Beispiel zum Verheilen von Wunden. Nach einer Stunde Fachvortrag war erkennbar, das bei allen Kindern die Tätigkeit der Gehirnzellen langsam nachließ, was auch eine natürliche Reaktionserscheinung ist. Auch Zellen brauchen Ruhephasen und in diesem Sinne wurde das Ende dieser iteressanten Schulstunde eingeläutet.

Faschingsdienstag auf Nordkueste

Nordkueste – Einen Faschingsumzug der besonderen Art gab es am Faschingsdienstag auf Nordkueste zu sehen. Extra zu diesem Anlaß wurde von Schulbusfahrerin Aika ein Traktor mit Anhänger organisiert. In bester Laune und mit viel Musik ging es durch alle Straßen. Lautes Gejohle, ausgelassene Stimmung sowie kunstvolle Tanzeinlagen auf dem Anhänger zeichneten diesen besonderen Abend aus. Mit viel Mühe gelang es Aika, das Gespann noch einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Zeitweise kam es auch zu einigen „Hochstartern“ der Zugmaschine,  insbesondere dann, wenn Hanna sich auf der hinteren Sitzbank aus dem Stand fallen ließ. Michel verteilte an alle Kinder kostenlose Pommes, damit niemend hungern mußte. Einstimmung wurde zum Abschluß von allen ein Resume gezogen: Das machen wir nächstes Jahr zum Fasching wieder.

Sondervortrag in der Schule – Natürliche Reaktoren

Nordkueste – Zu einem  Fachvortrag lud Lehrer Yellowfur Breen am Donnerstag alle interessierten Leute in die Räume der Jofri-Beck-Schule ein.  Sehr speziell im Bereich der Physik und Geologie wurde das Thema: „Natürlicher Reaktor“ vorgestellt. Bei manch einem stellten sich bei so einem Titel schon die Nackenhaare auf, assoziiert man dies doch gleich mit Atomreaktoren oder ähnlichen Dingen. Anhand eines Bildes erklärte Lehrer Yellowfur, das es auch auf der Erde schon immer eine natürliche Kernspaltung gegeben hat, als Beispiel wurde eine Uranmine genannt, wo es zwischen den einzelnen Schichten zu atomaren Prozessen kommt. Interessant wurde es auch bei einer Grafik, wo der Atomkern vorgestellt wurde, und wie er sich zusammensetzt: Fachbegriffe wir Protonen, Neutronen und Elektronen waren ebenso zu vernehmen wie Ion und Nukleid. Eine weitere Grafik stellte den Beschuss von einem Urankern dar mit nur einem einzigen Neutron: Das Gefüge des Uran-Atomkerns gerät durcheinader und es zerteilt sich der Atomkern, wobei weitere Neutronen freigesetzt werden. Bei dieser Kettenreaktion werden riesige Energiemengen frei, die zur Gewinnung von Energie führen. Lehrer Yellowfur stellte dann das Prinzip der Arbeitsweise eines Kernkraftwerkes vor und erläuterte Nutzen, aber auch Risiken dieser Energieform. Ausführlich besprochen wurde auch das Periodensystem der Elemente sowie die Ordnungszahlen und Halbwertszeiten. Erwähnt wurde nicht nur der Nutzen der Kernspaltung zur Stromgewinnung.“ „In der Nuklearmedizin verwendet man gezielt die Eigenschaften von Radionukliden, um im menschlichen Körper Tumorherde aufzuspüren. Voll beeindruckt und mit Wissen über physikalische Vorgängen in natürlichen Gesteinsschichten sowie Kugelmodellen von Atomkernen ging ein lehrreicher Abend zu Ende. Weitere Sondervorträge für Erwachsene und Kinder sind in Planung und werden dann in Gruppenmitteilungen bekanntgegeben.