246. Schulstunde mit Quiz

Nordkueste – In herbstlicher Stimmung und bei schönstem Wetter gab Lehrerin Jazzy die 246. Schulstunde. Um das Allgemeinwissen der Kinder zu testen, wurde ein Freiluft-Quiz-Spiel in der Bernsteinallee auf Nordkueste abgehalten. Für jede richtig beantwortete Frage durfte man eine Straßenmarkierung weitergehen. Fragen wie „Wie heißt das Kamel Südamerikas“? oder „Wie nennt man das Haltbarmachen der Milch durch Erhitzen“ wurden gestellt. Ohne zu Zögern nannte Kindoi später als einzigster einen berühmten britischen Posträuber. Ein Kopf an Kopf Rennen lieferte sich schließlich Annabell, Kindoi, Josie Camino sowie Hanna, aber auch die anderen Kinder punkteten mit viel Wissen und schlossen kurz vor der Zielline sehr nahe auf. Mit der letzten richtigen Antwort traten schließlich Annabell und Kindoi gemeinsam über die Ziellinie und bekamen zusammen mit Josie Camino und Hanna auf dem Siegerpodest die Linden-Prämien überreicht. Fazit von Lehrerin Jazzy: Die Kinder haben in der Schule gut aufgepasst und sehr viele Antworten auf Anhieb gewusst.

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244. Schulstunde mit dem Thema „Unterseeboote“

 

Nordkueste – Von einem oberflächlichen Unterricht konnte bei dieser Schulstunde keine Rede sein. Eher ging es darum, was sich unter der (Meeres-) Oberfläche befindet. Lehrer Yellowfur hatte sich für die Kinder ein nicht ganz alltägliches Thema ausgesucht: Unterseeboote. Viel Wissenswertes, angefangen beim Wunsch des Menschen die Unterwasserwelt zu erkunden, bis hin zu physikalischen Begriffen wie „Auftrieb“, „Druckverhältnissen“, gab es vom Lehrer zu hören. Mit einem Bild eines Nautilus-Tieres wurde aufgezeigt, nach welchem Prinzip die Menschen nach dieser Erkenntnis U-Boote entwickelten. Mit einem sogenannten Bathyscaph (Tiefsee-U-Boot) wurden die Anfänge der Tiefsee-Erforschung eingeleitet. Anhand einer Schematafel von verschiedenen U-Boot Typen wurde der Tauchgang und die Fortbewegung im Wasser erklärt. Mit Hilfe von Tanks, die mit Wasser gefüllt werden, wird das U-Boot schwerer und „sinkt“ unter die Wasseroberfläche. Durch einen Elektromotorantrieb und Schrauben „fährt“ es unter Wasser. Zum Auftauchen wird Pressluft in die Tanks geblasen, und damit das Wasser aus den Tanks gedrängt. Durch die wesentlich leichtere Luft in den Tanks gibt es einen Auftrieb und das U-Boot taucht auf. Erläutert wurden auch das Problem mit dem Sauerstoff- und CO²-Gehalt unter Wasser und von chemischen Prozessen zur Verbesserung der Atemluft. Ein weiteres Thema waren Tiefseetauchgeräte, in einem Film wurde ein Tauchgang zum tiefsten Punkt der Erde, dem Mariannengraben, gezeigt. Zum Abschluss gab es noch ein kleines echtes U-Boot im Klassenzimmer zu bestaunen, Aika erklärte den interessierten Kindern noch die Funktionsweise und Aufbau. Mit viel Informationen im Kopf ging auch diese interessante Schulstunde dem Ende zu. Für den nächsten Sommer haben die Kinder vielleicht schon etwas in dieser Richtung geplant: Schnorcheln im Freibad…

Herbstbasteleien

Zu Beginn der 243. Schulstunde versammelten sich Lehrerin Jazzy, sowie die anwesenden Schüler zunächst einmal gemeinsam im Unterrichtsraum. Das heutige Thema war, passend zur nun kommenden Jahreszeit, herbstliche Basteleien. Das Basteln mit Kastanien ist seit Generationen sehr beliebt und gehört zur Herbstzeit, fast schon wie der Herbstwind oder die fallenden bunten Blätter. Vor allem für Kinder in Kindergaerten, Schulen oder daheim ist es faszinierend, mit Kastanien phantasievolle Figuren zu basteln. Unter anderem wurden die Schüler jedoch auch über das, seit etwa 10 Jahren vorkommende Kastanien-Sterben informiert. Ein Bakterium befällt Bäume jeglichen Alters und löst die Krankheit aus. Dies hat einen Pilzbefall der Rinde zur Folge und kann bis zum Absterben ganzer Kastanien führen…ein Gegenmittel gibt es leider noch nicht! Nun folgte der praktische Teil des Unterrichtes. Die Schüler folgten ihrer Lehrerin auf das Gelände des angrenzenden Sportplatzes, wo schließlich jeder eine kleine Kiste, mit liebevoll vorbereiteten Bastelutensilien erhielt. Die Kinder ließen sich nicht zweimal bitten und machten sich sofort voller Eifer ans Werk. Die folgenden Bilder dokumentieren die spektakulären Ergebnisse…

Vielen Dank an unsere Busfahrerin Aika, für die stets sichere Beförderung der Kinder zur Schule und ein großes Dankeschön an unsere Lehrerin Jazzy für den spaßigen Unterricht.

Autor: Josie Camino
Fotos: Yuri

219. Schulstunde mit Lehrer Yellowfur – Thema: Die Zelle

Nordkueste – Mit einem eindeutig zweideutigen Thema startete am Dienstag Abend die Schulstunde mit Lehrer Yellowfur Breen. Gleich zu Beginn wurde die Frage von den Kindern beantwortet, um welche Art von Zelle es sich handelt. „Weder um die Zelle in einem großen Haus mit vergitterten Fenstern noch um eine Gewitterzelle geht es bei dem heutigen Thema“, klärte Lehrer Yellow die Kinder auf. Vielmehr geht es um die biologische Zellen von Mensch, Tieren und Pflanzen. Eine Zelle (lat „cellula“, griechisch „kytos“) ist die kleinste lebende Einheit aller Organismen,die wir bisher kennen, bekamen die Kinder zu hören. Auf die Frage, welche Zellen schon bekannt seinen, wurden genannt: Pflanzenzellen, Tierzellen, Leberzellen, Fettzellen, Nervenzellen, Nierenzellen, Hautzellen, Fresszellen. Verbände von Zellen können bestimmte funktionelle Aufgaben übernehmen, man nennt sie dann Gewebe. Vielzeller sind meistens in Verbänden organisiert und betreiben Arbeitsteilung auf ein bestimmtes Aufgabengebiet hin, wie Lungengewebe oder Bindehautgewebe. Lehrer Yellow zeigte dann ein Bild, wo man den schematischen Aufbau einer Zelle gut erkennen konnte. Für viel Staunen sorgte auch die Aussage, das der menschliche Körper aus ca.  hunderttausend Milliarden (10×1014) Zellen aufgebaut ist, und diese wiederum bestehen aus zweihundert Arten. Einige Fachbegriffe wie Ribosomen, Desoxyribonukleinsäure DNS, Golgi-Apparat und Aminosäuresequenz lassen erahnen, wie kompliziert die Biologie eigentlich ist. Gut ist aber, und da waren sich alle einig, das bestimmte Zellen sich beim Menschen erneuern, das führt zum Beispiel zum Verheilen von Wunden. Nach einer Stunde Fachvortrag war erkennbar, das bei allen Kindern die Tätigkeit der Gehirnzellen langsam nachließ, was auch eine natürliche Reaktionserscheinung ist. Auch Zellen brauchen Ruhephasen und in diesem Sinne wurde das Ende dieser iteressanten Schulstunde eingeläutet.

Faschingsdienstag auf Nordkueste

Nordkueste – Einen Faschingsumzug der besonderen Art gab es am Faschingsdienstag auf Nordkueste zu sehen. Extra zu diesem Anlaß wurde von Schulbusfahrerin Aika ein Traktor mit Anhänger organisiert. In bester Laune und mit viel Musik ging es durch alle Straßen. Lautes Gejohle, ausgelassene Stimmung sowie kunstvolle Tanzeinlagen auf dem Anhänger zeichneten diesen besonderen Abend aus. Mit viel Mühe gelang es Aika, das Gespann noch einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Zeitweise kam es auch zu einigen „Hochstartern“ der Zugmaschine,  insbesondere dann, wenn Hanna sich auf der hinteren Sitzbank aus dem Stand fallen ließ. Michel verteilte an alle Kinder kostenlose Pommes, damit niemend hungern mußte. Einstimmung wurde zum Abschluß von allen ein Resume gezogen: Das machen wir nächstes Jahr zum Fasching wieder.

Sondervortrag in der Schule – Natürliche Reaktoren

Nordkueste – Zu einem  Fachvortrag lud Lehrer Yellowfur Breen am Donnerstag alle interessierten Leute in die Räume der Jofri-Beck-Schule ein.  Sehr speziell im Bereich der Physik und Geologie wurde das Thema: „Natürlicher Reaktor“ vorgestellt. Bei manch einem stellten sich bei so einem Titel schon die Nackenhaare auf, assoziiert man dies doch gleich mit Atomreaktoren oder ähnlichen Dingen. Anhand eines Bildes erklärte Lehrer Yellowfur, das es auch auf der Erde schon immer eine natürliche Kernspaltung gegeben hat, als Beispiel wurde eine Uranmine genannt, wo es zwischen den einzelnen Schichten zu atomaren Prozessen kommt. Interessant wurde es auch bei einer Grafik, wo der Atomkern vorgestellt wurde, und wie er sich zusammensetzt: Fachbegriffe wir Protonen, Neutronen und Elektronen waren ebenso zu vernehmen wie Ion und Nukleid. Eine weitere Grafik stellte den Beschuss von einem Urankern dar mit nur einem einzigen Neutron: Das Gefüge des Uran-Atomkerns gerät durcheinader und es zerteilt sich der Atomkern, wobei weitere Neutronen freigesetzt werden. Bei dieser Kettenreaktion werden riesige Energiemengen frei, die zur Gewinnung von Energie führen. Lehrer Yellowfur stellte dann das Prinzip der Arbeitsweise eines Kernkraftwerkes vor und erläuterte Nutzen, aber auch Risiken dieser Energieform. Ausführlich besprochen wurde auch das Periodensystem der Elemente sowie die Ordnungszahlen und Halbwertszeiten. Erwähnt wurde nicht nur der Nutzen der Kernspaltung zur Stromgewinnung.“ „In der Nuklearmedizin verwendet man gezielt die Eigenschaften von Radionukliden, um im menschlichen Körper Tumorherde aufzuspüren. Voll beeindruckt und mit Wissen über physikalische Vorgängen in natürlichen Gesteinsschichten sowie Kugelmodellen von Atomkernen ging ein lehrreicher Abend zu Ende. Weitere Sondervorträge für Erwachsene und Kinder sind in Planung und werden dann in Gruppenmitteilungen bekanntgegeben.

218. Schulstunde mit dem Thema: Blumen im Frühjahr

Nordkueste – Mitten in den Wintermonaten wartete Lehrerin Jazzy mit einen frühlingshaften Thema auf: Blumen im Frühjahr – Frühjahrsblüher. Wie der Name schon sagt, ging es in dieser Schulstunde um Pflanzen, die gleich nach der kalten Jahreszeit zu blühen anfangen. „Frühblüher oder Frühjahrswaldpflanzen  sind Pflanzen insbesondere in Laubwäldern, die frühzeitig im Jahr blühen und ihr Laub bilden.“ trug die Lehrerin den Kindern vor. Sich etwas darunter vorstellen konnten sich die Kinder beim nächsten Satz: „Die frühesten Frühjahrsblüher, die in deutschen Gärten verwendet werden, sind Winterling und Schneeglöckchen, die im Februar zu blühen beginnen, gefolgt von Krokussen, zweiblättrigem Blaustern, Netzblatt-Schwertlilie und Narzissen-Wildarten“. Die Kinder wurden auch aufgefordert, einige Blumen zu nennen, die im frühen Jahr wachsen: Zu hören war: Krokus, Forsythie, Silberahorn und Schlüsselblume. Als nächstes enthüllte Lehrerin Jazzy eine Wand mit Bilder von verschiedenen Blumen, es galt diese zu erraten und mit richtigen Namenszug zu versehen. Löwenzahn und Gänseblümchen, Stiefmütterchen und Goldregen wurden von den Kindern richtig benannt. Nach und nach wurde es auch etwas schwieriger, aber zum Schluss hatte jedes Kind zur Auflösung des Blumen-Bilderrätsels beigetragen. Nach der Pause wurde es noch mal spannend: 2 Gruppen wurden gebildet und jedes Team sollte zusammen eine große Blume auf dem Boden bauen. Schliesslich galt es noch zu erraten, um welche Blume es sich handelt. Beeindruckende Werke präsentierten sich schließlich dem staunendem Betrachter: Eine große Sonnenblume mit viel Details und eine Tulpe in rot-gelb mit Nachthimmel-Optik im Hintergrund wurden von allen bewundert. Zufrieden und mit viel Wissen über Blumen und Pflanzen traten alle spät den Heimweg an, vielleicht erkennen ja einige im Frühjahr einige Pflanzen wieder und erinnern sich noch an diese besondere Schulstunde mit Lehrerin Jazzy.

217. Schulstunde, Thema Geld / Währungen

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Nordkueste –  Geld regiert die Welt, diese Aussage wurde in der Jofri-Beck-Schule gestern Abend gemacht, sicher ist auch, das Geld eins der Dinge ist, wo der Mensch ein besonderes Augenmerk drauf hat. Lehrerin Jazzy fing aber ganz von vorne an: „Anfangs bezahlten die Menschen mit Muscheln, Pfeilspitzen oder Salz. Dann haben Münzen das Warengeld abgelöst. Und schließlich kam das Papiergeld auf“ hörten die Kinder von der Lehrerin. Was ist also Geld ? Einerseits betrachten wir es als Inbegriff des Reichtums und der Macht. Geld regiert die Welt, wie der Volksmund sagt. Damit man nicht immer Tauschwaren haben muss, um etwas zu bekommen, wurde ein Zahlungsmittel erfunden, womit man alles erwerben kann: Das Geld in Form von Münzen und Scheinen. Ein Geldschein mit einer Million Mark wurde an der Tafel präsentiert, was für viel Staunen sorgte. Bei einem Ratespiel galt es, die Währungsnamen in unterschiedlichen Ländern zuzuordnen Pfund, Franken oder Rubel. Mit viel Information über Geld im Kopf und weniger in der Tasche ging die Schulstunde zuende, aber zum Glück gibts ja heutzutage Geldautomaten, und dort kann man einfach Tag und Nacht Geld abheben.

216. Schulstunde mit Lehrer Yellowfur – Thema Dänemark

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Nordkueste – So neu wie das neue Jahr 2017 ist,  durften die Kinder der Jofri-Beck-Schule auch einen ganz neuen Lehrer begrüßen: Yellowfur Breen. Zur Unterstützung von Lehrerin Jazzy möchte er viel Wissenswertes an die wissensdurstigen Schüler weitergeben. Zum Auftakt des Schuljahres 2017 stand im Rahmen des Erdkundeunterichtes ein Land nördlich von Deutschland auf dem Lehrplan. „Wer weiß, welches Land hier auf der Karte abgebildet ist?“. Mit dieser Frage wendete sich Lehrer Yellow an die Kinder im Klassenraum, die sich sogleich eifrig meldeten. „Dänemark“ lautete die übereinstimmende richtige Antwort. Viele Daten und Fakten, geschichtliches, kulinarische und geografische Dinge wurden angesprochen. Einige Kinder waren sogar schon im Urlaub dort und erzählten davon. Die verschiedenen geografischen Gebiete wie Lolland, Falster und Jütland wurden benannt, auch die Brückenverbindung nach Schweden über die Öresundbrücke wurden zum weiteren Thema. Mit vielen Zahlen und Eindrücken über Dänemark ging die erste Schulstunde im Jahr 2017 zu Ende, die nächste Schulstunde findet mit Lehrerin Jazzy statt, und dem Thema: Geld/Währungen.

Letzter Schultag im Jahr 2016 mit Weihnachtstombola

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Nordkueste – Kurz vor dem Weihnachtsfest gab Lehrerin Jazzy die letzte Schulstunde im Jahr 2016. Im Klassenzimmer duftete es nach frischem Lebkuchen und Tee. Die Lehrerin las den Kindern eine  weihnachtliche Geschichte vor, danach wurde das Buffet eröffnet, und alle Köstlichkeiten wurden der Reihe nach durchprobiert: Neben selbstgebackenem Stollen gab es frisch zubereitetes Sushi, Marzipankugeln luden zum Essen ebenso ein wie auch die kleinen warmen Paprikaschoten. Zimtsterne, frisch gedünstete Champignons sowie belege süße Schnittchen mit Erdbeeren und Sahnehäubchen rundeten die Vielfalt des Angebotes ab. Als Höhepunkt des Abends folgte dann die lang ersehnte Tombola. Die Kinder und Erwachsenen gewannen die unterschiedlichsten Dinge: Neben Dreirädern wurden auch drei Dackel gewonnen, Gutscheine für Etagenbetten fanden ebenso Anklang wie Hannas selbstgebaute farbige Würfel. Sogar ein moderner Sessel bekam eine neue Besitzerin. Vollgegessen und mit allerlei Gewinnen beladen ging auch diese letzte Stunde in der Schule zuende, nach den Winterferien heisst es aber dann wie immer : Schule auf Nordkueste.